.

Zurückgekehrt aus einer Welt der Literatur, in der Worte zu Bildern und Bildern zu Geschichten werden, erscheinen mir die Bilder der echten Realität unwirklich. Statt weißem, zerknittertem reclam-Papier und der schwarzen Stempel Garamond, gleiten meine Blicke ungläubig über die Straße und die bunten Blumen hinter unserer Haustüre. Fest klammern sich meine Hände an das gelbe Buch. Alles scheint mir fremd und bekannt, unwirklich-wahr, wie das Beiwerk einer Erzählung, die ein anderer schreibt. Der nasse Regen begleitet Yann Tiersens Piano, welches aus meinem Kopf und meinen Ohren quellt, und ein Gefühl vermittelt, das zu beschreiben ich nicht im Stande bin.

3 Antworten auf „.“

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.