Immer nur zurück.

Mülltonnen

Verdammt, schon wieder. Ich schaffe es schon seit einiger Zeit, nichts mehr zu schaffen. Statt Hausaufgaben, regelmäßigem Bloggen oder zumindest Aufstehen hänge ich rum, warte mich zu Tode, und verpasse jeden richtigen Moment. Das beste wäre, wenn ich „Wir“ (Blumentopf) jetzt abstelle und schlafen gehe. Aber, vermutlich schaffe ich das auch nicht.

Was ich eigentlich heute machen wollte? Ein paar Blogeinträge schreiben (z.B., die besondere Situation von „Der Proceß“ (blah), bei der man Kafka im Prozess des Schreibens zusehen kann, was das Buch einerseits katastophal macht, andererseits sehr sehr bedeutungsvoll. (Weil nur das Werdende schön angesehen wird)…, ansonsten wie Läden wie Cineplexx die Kinokultur zerstören, Was in der Abizeitung stehen könnte, scheiß Hippster-Scheiße, warum Religion ein gutes Unterrichtsfach ist, Ein Herz für Tobi Schlegel, etc. pp.), für die baldige Geschichtsklausur über die Ideologie im Nationalsozialismus (und noch so Krams) lernen, Hausaufgaben, Pseudo-Nerd-Krams, und so weiter und weiter und weiter…

Ich muss gestehen: Ich freue mich grade schon ein bisschen auf das Morgen (vielleicht studieren?), aber vielleicht bin ich dem Heute auch einfach müde geworden. Könnte die Prüfung doch schon vorbei sein.

Ach, egal, ich geh Pennen.

9 Antworten auf „Immer nur zurück.“

    1. Das ist eines der Häuser, die WG-Wohnungen für angehende Lehrkräfte beherbergen. Ein Freund von mir wohnt dort. Was die NS-Wiederkäuerei angeht, so habe ich mehr als genug davon. Ich will und kann es nicht mehr hören, aber da unsere Geschichtslehrerin sich einfach dafür entschied, nicht zu erscheinen (okok, sie war vermutlich krank oder anderweitig verhindert) muss ich mir das alles wohl nochmal reinhämmern – nächste Woche.

      Reli lebt vor allem vom Lehrer, und da hab ich eine relativ gute. Es ist im Gymnasium vorallem ein Denk- und Vestehfach, weniger eines zum Auswendiglernen. Man muss seine eigene Meinung äußern. Religion ist einfach auch… die Dimension der Tiefe. In Geschichte gibt es festgefahrene Geschichtsmeinungen, die man wiedergeben soll, in Religion kann und darf man auch vom Mainstream abweichen. Es ist halt einfach ein unheimlich interessantes Thema – sonst würden sich die Leute nicht seit tausenden von Jahren damit beschäftigen.

      (Schön, dass du wieder da bist. Oder ist das ein „Rückfall“?)

      1. Nö nö. ich bin nicht „wieder da“, gebloggt wird nicht mehr. Aber gelesen schon noch, und den ganz alten Freunden kann man schon mal einen Kommentar hinterlassen.

        Schön, daß die Lehrerin euch in Reli philosophieren läßt. Spweit ich es überblicken kann, sind alle Religionsfragen ja auch im Internet die kontroversesten Themen. Hab da manchmal auch auf „Scienceblogs“ gute Diskussionen gelesen.

        Na dann viel Spaß beim Wiederkäuen – ich hab Spaß an Geschichte erst weit nach der Schulzeit gefunden und bin seitdem begeisterter Leser von Autobiographien (m.E. die allerbeste Quelle für Geschichte).

  1. Ich habe das Gefühl du fühlst dich einsam.
    Versuch einen Freundeskreis zu finden, lieber Faulit. Du hast natürlich uns und wir stehn immer zu dir, aber ein blog ist natürlich kein Ersatz für all die Freuden.

    Ich würde mir einen Eintrag über deine Freundessituation wünschen.

    1. Im Gegenteil. Ich habe viele bezaubernde Menschen um mich – und auch ein nettes Mädchen – und sehe diese Leute auch sehr regelmäßig. Auf einen Eintrag möchte ich jedoch – weil ich keinen vor den Kopf stoßen möchte – verzichten. Ich hoffe, du verstehst das.

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