Ein Herz für Blogs.

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Obwohl es durchaus gute Gründe zum Boykott dieser Aktion geben könnte, sage ich trotzdem mal, was ich gerade blogmäßig verehre – gibts aber ganzjährig auch in meiner Blogroll.

herzchen Meine tägliche Dosis Awesomeness hole ich mir ja – wie vermutlich ganz Deutschland – bei „Nerdcore“ ab. René schafft es irgendwie jeden Tag alles Großartige, Coole und Unglaubige des Internets 3 Wochen vor allen anderen zu entdecken und… allen seinen Lesern dadurch ein kleines Gefühl des Vorrausseins zu geben. (Ich weiß noch damals, als alle so: „Chatroulette!!“ und ich nur so: „Aaaaaaalt!“) Ich bin dann auch so süchtig, dass ich zirka 5 mal täglich die Seite aufrufe – und wenns nichts Neues gibt auch häufiger. Es ist ein bisschen eine Hassliebe. Einerseits verehre ich René wie einen Gott, andererseits bin ich extrem neidisch auf seine Nerdy-Coolness. Ich bin also immer hin und her gerissen zwischen Heiratsantrag und Drohbrief.

herzchen Auch groß, obwohl es eigentlich inhaltlich eher ein mittelkleines Blog ist, ist „Spreeblick“. Irgendiwe – ich weiß nicht wie – schaffen es Johnny Haeusler und seine Kollegen mich immer wieder von diesem gottverdammten Blog zu überzeugen. Trotz aller Bundesligaberichte und Festivalscheiße, die ich grundsätzlich überlese. Wahrscheinlich ist es Frédéric Valin mit seiner Sonntagslektüre, die mich immer wieder von diesem Blog überzeugt. Vielleicht hab ich aber auch einfach noch nichts anderes gefunden.

herzchen Comicblogs? Yes, Sir! Ahoipolloi, Beetlebum und – neuerdings, wobei durchaus diskutiert werden darf, ob das unter Comicblog fällt – UARRR.org. Wie letzter in meine Liste kommt, kann ich allerdings nicht begründen.

herzchen Wer auch auf jedenfall dazugehört ist „Stefan Niggemaier“ – manchmal auch, wenn ich mal wieder über Bild lachen will, beim Bildblog, aber doch eher seltener. Lieben muss man ihn vor allem wegen seinem Oslog, hasslieben, weil er immer so lange Texte schreibt, wegen denen man entweder nicht ins Bett kommt oder nicht in die Schule. Wäre ich nicht so lesefaul, gäbs noch „Indiskretion Ehrensache“ auf die Augen, Ohren, Hirn, wasauchimmer. Den Namenspaten „Inspiration Ehrensache“ gibts dafür regelmäßig. Nicht.

herzchen Wenn ich mal gar nicht weiß, wohin, gibts natürlich noch Weltverbesserer und Kunstblogs. Zum Beispiel Konsumpf, nach wessen lesen ich mich immer bereit fühle für eine bessere Welt, Booooooom, in welchem man sich durchklicken kann bis man – unmerklich – nur noch Geist ist, und natürlich – die dürfen nicht fehlen – „Rebelart“. Zu denen gibts noch ne Anmerkung: Die Seite ist in meiner Schule gesperrt. Warum verstehe ich nicht und auch nach hundermaligem Beschweren bei den Sperrlistenbereitstellern konnte ich keine Wiedererreichbarkeit der Seite erreichen. Schweinerei.

herzchen Politik hol ich mir – inklusive hinterlassen von teils kritischen Kommentaren – bei „Allesdrehtsichimkreis“. Womit wir bei den kleineren Blogs wären. Baltasar von „Life in Babylon“ versteht es immer erst dann zu bloggen, wenn ich ihn eigentlich nur noch besuche, um ihn ohne schlechtes Gewissen wegen „Nichts neues mehr“ aus der Blogroll zu schmeißen. Ich sollte ihn öfter schmeißen wollen. Egal. Auch ganz groß war und wird wieder „Thomas Matterne“, für mich immer so eine Art Vorbild. Ihm gehört – für immer und ewig – der erste Platz in meiner Blogroll. Nett und hoffentlich niemals sein Blog löschend ist mein Lieblingshomofilmundmusiknerd von Nebenan – Rotwang! Ja, er war schon bei Nerdcore und ist damit sowas wie ein Halbgott, den ich regelmäßig mit IM-Nachrichten nerve und in dessen hervorragender Blogroll ich immer noch keinen Platz gekriegt habe. Aber irgendwie gibts für ihn immer ganz viel Bloglove. Zurecht.

herzchen Eine mehr als lobende Erwähnung verdienen auch folgende, leider eher unregelmäßig anwensende, Blogger: 1. Die Mutter der (Blog)nation Nittygritty, von mir liebevoll auch „Adoptivmutti“ genannt, ist inzwischen selbst Mutter und beglückt mich und uns und alle mit wunderbaren Bildern und Ereignissen rund um das Leben mit ihrem neuen Mann im Haus. (Was meinem neuentdeckten Interesse an Elternblogs auch zu genüge entgegenkommt.) 2. SuperMaxx, die … Hoffnung für die nächste Generation Blogger macht. Und so. 3. Der_Ich, früher mal als Tomtesk bekannt, der einfach mal viel zu wenig bloggt obwohl er so ziemlich der abgefahrendste Gleichaltrige ist, von dem ich behaupte, ihn zu kennen. 5. Flashlink30, ein alter Sack im Veteran des Bloggeschäft, der weg war und jetzt wieder zurück ist und den ich vor allem deshalb verehre, weil ich völlig anderer Meinung bin als er – in viellerlei Hinsicht – und trotzdem immer wieder sein Blog lese. Irgendwas macht er jedenfalls richtig. (Und ja, ich hab die 4 ausgelassen. Und ja, Sie haben gerade nachgeguckt.)

herzchen Allein schon wegen der Überschriften sollte man mal bei „Das dicke En.de“ reinschauen. Ich verspreche Ihnen, sie werden dort bleiben. Die Gerade-Richtig-langen Texte runden das … ach, egal. Wenn Ihnen das immer noch zuviel zum Lesen ist, empfehle ich den einmal täglichen Besuch von learnsomethingeveryday. Bunte Farben!

herzchen Zum Schluß noch ein Blog, dessen Konzept ich einfach abgöttisch liebe, was jedoch nach einem Gastbeitrag meinerseits – sagen wie es nett – still steht. „Top Fives“, basierend auf einem Buch, stellt zu unterschiedlichsten Themen Top-5-Listen auf, und… ist dabei einfach awesome hoch 10 bis zum Sanktnimmerleinstag.

herzchen Jedenfalls…

herzchen … und so…

herzchen … und überhaupt…

macnotes sticks doppelpunkt klammerzu Man glaubt es kaum, wie viele Blogs es gibt, die unglaublich lesenwert sind. Würde man auch nur jedes Zehnte lesen, der Tag bräuchte unendlich viele Stunden – und wir keinen Schlaf mehr. Sollten Sie tatsächlich bis hier durchgehalten durchgescrollt haben, dürfen Sie noch ein – oder mehrere – Lieblingsblogs in die Kommentare werfen. Oder sich einen Glückskeks mitnehmen.

8 Antworten auf „Ein Herz für Blogs.“

  1. Ja, Blogs und Schlaf vertragen sich wirklich nicht. Mir tut schon die Rübe weh vom Schlafmangel. Gott sei Dank ist in Sachsen übermorgen Feiertag.

    Nette Liste, übrigens. Danke für die Erwähnung. Und weißt du was? Ich schätze den Aufwand für den Text (samt liebevoller Gestaltung) auf 2-3 Stunden. Also echte Arbeit!

    1. Klingt aber gar nicht gut. Ich hab deins vergessen zu erwähnen, richtig? Mist! (Wobei ich zugeben muss, in letzter Zeit bin ich ein echt schlechter Leser. Übel. Ganz übel. Dabei ist dein Blog gerade so interessant wie eh und je. Vllt sogar eine kleine Ecke interessanter.)

      1. Nah, das ist schon okay, es ging ja auch nicht darum, all die Blogs aufzuzählen, die du ab und zu liest. Wär allerdings ne Ehre für mich, wieder in deine Blogroll zu kommen – da war ich schon jahrelang nicht mehr drin ^^

        1. Wie, du bist nicht….? Oh mein Gott! Tatsächlich. Da verlinke ich sogar die größten Volltrottel, aber dich lasse ich aus. Mist! Hättest du mir aber auch frühen sagen dürfen, weißt ja: „If you feel left out, let me know!“ – ist nämlich tatsächlich nur ein – sehr peinliches – Versehen.

          Sorry, ich bin ein Idiot. Jetzt biste aber wieder drin.

          1. Um ein wenig Salz in die Wunde zu gießen: Ist mir eigentlich schon vor Jahren aufgefallen aber ich hab mich aus Höflichkeitsgründen nie getraut was zu schreiben. ^^ die Moral von der Geschichte ist ja offensichtlich.

            Wichtig aber bitte: Erwähne bitte weder meinen Vor- noch Nachnamen. Google darf mich auf keinen Fall kriegen!

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