Es ist doch irgendwie beruhigend, dass es nicht ohne Handeln des Bewohners in der Höhle warm wird – oder: Wie ich lernte den Heizkörper zu entlüften.

heizung

Vor kurzem zeige mir mein werter Herr Vater, wie man Heizkörper entlüftet. Dies sei einerseits notwendig, damit die weiter ihre Aufgabe – nämlich heizen – erfüllen, andererseits müsse man das aber auch machen, um die Dinger vor Rost zu schützen.

An der dem Regler gegenüberliegenden Seite öffnet man mit einem kleinen Schlüsselchen ein Ventil, aus dem – im Falle meines Heizkörpers – erstmal eine ganze Menge Luft kommt. Stinkende, dann immer nassere Luft. Als nächstes kommt beinahe #000000 (schwarzes) Wasser. Hat man keinen Eimer drunter gestellt, ist dieser Schritt ziemlich unangenehm, aber wir waren vorbereitet. Kommt nur noch Wasser, so ist alle – oder fast alle Luft – aus dem Heizkörper verschwunden, so dass man mit dem Schlüsselchen das Ventil wieder schließen kann.

Im Idealfall kann man nun das schwarze Wasser entsorgen, kurz lüften – es müffelte doch sehr unangenehm – und dann im Heizungskeller Wasser nachfüllen. Bedauerlicherweise zeigte mir mein Vater den letzten Schritt nicht mehr, es bleibt also durchaus noch die Notwendigkeit für mich, dass mal in WikiHow (oder so) nachzuschlagen.

Wiedemauchsei. Bei mir ist jetzt wieder warm.

Eine Antwort auf „Es ist doch irgendwie beruhigend, dass es nicht ohne Handeln des Bewohners in der Höhle warm wird – oder: Wie ich lernte den Heizkörper zu entlüften.“

  1. Hättest du Lust eine Kolumne mit dieser Geschichte (oder anderen in dieser Art) vor zu lesen.
    Also du sprichst deinen Text ein und wir unterlegen ihn mit Musik und er läuft in unserem Podcast.

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