Internetz iz killin‘ moi

Man darf ruhig zugeben, dass es moralisch nicht einwandfrei war, dass ich heute die Weihnachtsteeschulstunde mit meinem Wirtschaftgeografielehrer einfach schwänzte. Man sagt mir ja nach, ich sei der Einzige, der vierstündig Wirtschaftsgeo belegt hat, schlicht, weil ich sowohl den Montags- als auch den Freitagskurs besuche. Außer heute. Außer diese Woche. Weil mir die Freitagsweihnachtszusammensitzerei schon reichte. Und ehrlich gesagt wäre ich wohl auch gegangen, hätte es richtigen Unterricht gegeben. Mir war einfach nicht gut. Und offiziell darf ich eh nur einen Kurs besuchen. lefffuuucestmoi

Dieses geistige und körperliche Unwohlsein schlug sich dann auch fatal nieder, als ich mich wie gewohnt vor den Computer setzte und in die große Welt des Internets eintrat. Und es sog mich auf, verspeiste mich mit Haut und Haaren und ließ nur eine Hülle aus den sachen von dem fffuuuu-kerl, trollscience, billigen Witzen, dem Philosoraptor und wie die alle heißen und natürlich Loooooongcat. Ach, und Dear blank, please blank. Es ist, als sei ich ein Schwamm, und das Internet ein nie endendes Wasser. Und wie ich dieses erfrischende Nass ich mich aufnehme, spült es jeden Ansatz von Wissen, Kontaktfähigkeit, Logikverständnis, Sprache und Überlebenswille aus mir raus. Mal ehrlich: Das Internet macht mich dumm. Es macht mich auch intelligent, manchmal, aber der Großteil der Zeit, die ich vor dem Bildschirm klebe, schmilzt mein Gehirn.

LULZ!!!

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OMFG!!! LONGCAT!!! YEAH! ROFL! LOLMAO!!!!

… Fuck.

6 Antworten auf „Internetz iz killin‘ moi“

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