#ichliebedichberlin

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Gestern geisterte der Hashtag #fickdichberlin durch die Twitterwelt. Viele Twitterer beschrieben, was sie an der Bundespolitik stört und riefen damit dazu auf, das bitte zu ändern. Auch ich beteiligte mich mit ein paar halb garen (Re-) Tweets an dem „Protest“. Als ich mich dann abends ins Bett legte, fiel mir erst auf, wie Unrecht ich unserer Bundeshauptstadt damit getan habe. Deshalb schrieb ich in mein Notizbuch ein paar Zeilen:


Berlin. Du Einzige, Bezaubernde, Verfallende, Neugeborene, Spreeschönheit. Als Einzige unter den deutschen Städten bist du eigenen, bist du selbst. München ist Bier, Hamburg Hafen, Köln Karneval, Stuttgart Schwabenstadt, Wien Kaffeehauskultur. Nur Du bist Du. Großstadt der Deutschsprachigen. Schönheit Europas. Nur Berlin ist Berlin ist Berlin. Wo alles im anderen zu sehen ist, bist du du allein. Bist Kultur, Geschichte, Freude, Heimat, Ziel. Du bist dein eigenes Symbol. Bist Berlin, Berlin, Berlin. Du Unvergleichliche. Ich will zurück. In deinen Armen liegen. Oh Berlin. Ich vermisse dich.

Erwähnenswert wäre dann noch, dass sich die Stimme in meinem Kopf wie dieser Typ hier (D-Bo feat. Max Mostley, die ich neulich zufällig im „Musikfernsehen“ sah) bei der dreimaligen Wiederholung von „Berlin“.

So. Und jetzt du. Berlin ist…?

4 Antworten auf „#ichliebedichberlin“

  1. Berlin ist voll ok. ;)

    Nee, schon mehr als das, Berlin is escht ma rüschtüsch knorke, weßte.

    Aber wenn man dort wohnt, fallen einem wahrscheinlich zig Sachen ein, die doof sind, aber ist das ist doch immer so.

    Nette Zeilen, die du in dein Notizbuch geschrieben hast. Klingt ja schon wie ein Gedicht.

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