Wenn Head over Heals läuft, während man aussteigt…

Die Überschrift hat gar nichts damit zu tun, das ist eine andere Geschichte.¹

Gestern war wieder einer von den Tagen, an dem man solange im Gravitationsfeld seines Bettes gefangen ist, dass man es erst Mittags schafft zu duschen. Ich höre dabei ganz gerne Musik, dummerweise hatte ich mein Handy in meinem Zimmer vergessen. Ich also kurz überlegt – alle Bewohner des Hauses waren gerade unten beim Mittagessen – in mein Zimmer gestapft. Nun halte weder ich noch meine Nachbarn – ein Büro schätze ich – besonders viel von Vorhängen. Ich also im Adamsanzug in meinem Zimmer, am Fenster gegenüber ein kleiner Junge. Er sieht mich. Ich sehe den Jungen – und verschwinde. Und da kommen Homosexuelle her.

Der letzte Teil der Geschichte ist natürlich erlogen. Aufgrund meines Wissens um die Abneigung gegen Vorhänge in unserer Nachbarschaft blickte ich vorsichtig in das Zimmer und verschwand – ohne Mobiltelefon – noch bevor der kleine Junge mich sehen konnte. Die Pointe fand ich dann aber einfach zu gelungen.


¹ In selbiger geht es darum, dass meine Gratisumhängetasche gerade in dem Moment einen weiteren Schritt richtung Unbrauchbar tat, als ich Donnie-Darko-Lässig aus dem Zug hüpfte. Vgl. a, b, c,

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