Nichts desto trotz bin ich der beste Blogger hier / und ich glaub ich werd‘ mich gleich morgen exmatrikulier’n.

Ich bin kein cooler Typ, kein Teil der Blogelite, bin kein Rapper und kein Öffentlichkeitsmensch, der sein eigenes Ego dadurch Ausdruck verleiht, dass er sein Publikum beschimpft. (vgl. Koljah Kolerikah: Publikumsbeschimpfung. Aus dem Titeltrack ist auch die Überschrift entlehnt.). Ich habe nichts gegen eine derartige (Selbst-) Darstellung. Es ist nur nicht meine.

Heute wurden mir drei Dinge klar. (Eigentlich waren es nur zwei, aber vermutlich fällt mir beim Schreiben noch etwas ein, so wie es immer passiert.)

1. Versagen ist kein Problem, solange man keine Ziele hat.

Es ist wie mit der Staatsverschuldung: Wenn man Geld nicht mehr ernst nimmt (Staaten können nicht bankrott gehen) oder gar aufhört, es als mehr zu sehen, als ein theoretischer Zahlenwert, ist Staatsverschuldung gar kein Problem mehr. Übrigens kam mir diese Erkenntnis in Folge meines Entschlusses, meinen Lateinkurs zu wiederholen (zum ersten Mal in meiner 14-jährigen Bildungsgeschichte werde ich etwas freiwillig wiederholen) und dem unangenehmen Gefühl, dass das keine gute Entscheidung sei. Dass es nichts macht – weil es solange ich keine anderen Ansprüche an mich stelle egal ist – begriff ich allerdings erst durch den Regen, der vom Himmel fiel und so elegant verdeckte, dass in meinen Augen ebenfalls Regenwolken aufzogen (Mir war irgendwie aus verschiedensten Gründen unwohl).

2. Es verärgert mich regelrecht, dass die Verheißungen der Filme der 1968er Jahre – insbesondere „Planet der Affen“ – nicht im Ansatz erfüllt wurden.

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Damals saß ich vor dem Fernseher und fühlte und lebte mit Taylor – übrigens der Nachname, wie ich heute erst erfuhr – mit. In seinen Worten fand ich mich wieder. Wurde vielleicht auch deshalb kein Karrieremensch wie Landon, sondern warte geduldig auf die Zukunft. Wann kommt die denn bitte? Ich meine: Verdammt! Wir haben 2011 und es gibt nicht mal mehr bemannte Missionen zum Mond. Ganz zu Schweigen von Weltfrieden, genug zu Essen oder der Lösung von Umweltproblemen. Statt dessen beschäftigen wir uns mit Banken und Haargeladeligen.

3. … OK…. Fuck off.

Ich geh jetzt schlafen.

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