Mit Touchnote die Welt verpostkarten.

(Warnung: Folgender Eintrag wurde nicht bezahlt, ist aber Anzeigenartig.)

Eigentlich wäre es ein leichtes, Werbemails zu 99,9% auszufiltern und nur noch persönliche E-Mails durchzulassen. Manchmal kommen aber auch Werbeemails, die echte Vorteile bringen. Eine dieser raren Exemplare erreichte mich Anfang der Woche. Seit dem verschickte ich noch fleißig Postkarten, als sonst.

Es geht in diesem Eintrag, um es gleich vorweg zu nehmen, um eine App zum Versenden von – echten – Postkarten. Man lädt ein Bild hoch, schreibt einen Text (zirka 220 Zeichen), gibt eine Adresse ein und das ganze wird gedruckt und versendet. Überall in die Welt. Für – normalerweise – um die 2 Euro.

Sie wissen ebenso gut wie ich, dass ich kein Experte für Apps bin. Erst kürzlich kritisierte ich bei meiner Heimatstadt, dass sie QR-Codes auf ihre Wegweiser klebt, die zu einer Desktop-Internetseite führt, die auf dem Smartphone nunmal fehlplatziert wirkt. Als Antwort erhielt ich für meine Kritik an der ausgelieferten Seite, dass ich doch bitte meinen QR-Code-Reader aktualisieren solle Wie dem auch sei: Ich habe diverse Postkarten-Apps getestet und landete irgendwann bei Touchnote. Es ist eine einfache, praktisch selbsterklärende App, die recht stabil läuft und letztlich genau das macht, was sie soll: Digitale Fotos in echten Postkarten umwandeln. Einziges – kleines – Manko: Die Postanschriften, die man in der Webapp und bei Facebook eingibt, werden nicht in die Android-App übernommen und umgekehrt. Um von mehreren „Devices“ aus Postkarten zu versenden gibt man somit auch mehrfach alles ein.

Jetzt kommt der Grund für diesen Eintrag: Das Londoner Unternehmen druckt und versendet nun – in Zusammenarbeit mit dem Olympia-Sponsoren Samsung – noch bis Ende August der Olympischen Spiele (sofern die Aktion nicht früher abgebrochen wird) weltweit umsonst. Die 45 Cent Versand und die sicherlich nicht unerheblichen Druckkosten übernimmt Samsung. Im Gegenzug steht in annehmbar kleiner Fläche Werbung auf der Rückseite der Postkarten.

Touchnote Postkarten

Innerhalb von 2 bis 3 Tagen kommen die Karten in aller Regel an. Sie sind mit einer Art glänzendem Überzug beschichtet und haben im Grunde die Qualität von Fotoabzügen. Ich bin hochzufrieden und spamme im Moment meinen halben Freundeskreis zu, wie man zum Beispiel bei Thomas Matterne und dem Briefkasten meines besten Kumpels sehen kann. Eine Freundin schrieb mir heute bestürzt, sie habe 7 Postkarten im Briefkasten gefunden. Ich nutze also diese vermutlich einmalige Gelegenheit schamlos aus und verschicke dutzende Postkarten. Sollten Sie also aus irgendwelchen Gründen einen zum bersten vollen Briefkasten haben: Sorry.

Zurückgepostkartet kann natürlich auch werden:
Hier die Aktionsseite von Touchnote (man kann auch über Facebook oder die Webseite Karten verschicken) und meine Adresse steht im Impressum. ;-)

Update: Offenbar gibt es eine Grenze. Als ich am Sonntag gut 170 Karten loszusenden versuchte, erhielt ich bald darauf eine Nachricht, dass all meine Bestellungen aufgrund eines Spam-Verdachts gesperrt worden wären. Im darauf folgenden E-Mail-Austausch teilte man mir mit, ich solle doch bitte in „moderatem“ Maß Postkarten verschicken.

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