Diese Zeiten waren golden doch jetzt sind sie vorbei.

Leute, stellt mal kurz die Tassen weg, ich hab was zu sagen. Erinnert sich noch jemand daran? Egal. Heute ist ja Wiedervereinigungstag und so… Ich feier heute – wie Alex meinte – „Tag der Blogbefreiung“. Halt, soweit war ich ja noch gar nicht. Shit.. Äh…. Nochmal von vorn, bitte.

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Nun. Es ist soweit.

Ich kehre Blog.de den Rücken und wechsele zu WordPress.

Ab jetzt geht es hier weiter.

Ich liebe Blog.de und ich will diese Zeit hier nicht missen müssen und vermutlich hat Populis die besten Mitarbeiter, die man sich nur wünschen kann, aber ich weiß genausogut wie Du – ja, nach all der Zeit können wir das heute auf einem Du belassen -, dass man neue Sachen entdecken muss. Und weil ich mit WordPress noch nicht so gut klar komme, deshalb wechsele ich jetzt dorthin. Selbstgehostet. Oder so ähnlich. Hier der erste Eintrag im neuen Blog.

Geholfen hat mir bei Blogumzug nämlich vor allem Alex, auf dessen Server das Blog liegt und der ungefähr 1 Milliarde mal mehr von … schätzungsweise allem …. versteht als ich. Achja: Ich soll noch sagen, er hätte noch ein paar Plätze auf ebendiesem Server frei. Wer also Interesse hätte könne sich melden.

Geholfen hat mir aber vor allem auch Blaubeerina und all die anderen Mokonoianer. Über all die Jahre sind mir die Leute im Office in der Oranienstraße ziemlich ans Herz gewachsen. Für diese ganz großartige Zeit… einfach… Danke.

So. Ich fang jetzt aber nicht mit Heulen an. Schwenkt mal kurz auf das Maskottchen des neuen Blogs… Moment…

Also… Hier gibts noch genau einen Eintrag, den vermutlich niemand verstehen wird, weil keiner damals dabei war, und dann steht dieses Blog still. Das ganz großartige, neue Blog (an dessen Design ich noch tüfteln werde) ist hier und natürlich hat es auch nen RSS-Feed.

So. Und jetzt kannst Du nach deinem Tee schauen. Ist bestimmt schon kalt geworden.

11 Antworten auf „Diese Zeiten waren golden doch jetzt sind sie vorbei.“

    1. Tocotronic: Ich möchte irgendetwas für dich sein
      http://open.spotify.com/track/4YJPbmavaVnn82jFpv2bkq

      Ein freundliches Wort über Element of Crime oder deren Sänger Sven Regener werde ich hier nicht fallen lassen, eben so wenig, wie – bewusste – Zitate aus deren „Werken“. Er spricht jedem nicht professionellen Künstler ab, etwas zu schaffen, und die Arroganz, die letztlich dahinter steckt, kotzt mich einfach an. Element of Crime mögen großartige Musikstücke gemacht haben, Sven Regener mag tolle Filme und sehr gute Bücher geschrieben haben, aber… Nein. Wenn er nicht will, dass Menschen sein „Werk“ weitergeben, teilen und verbreiten, dann hätte er es niemals in die Nähe einer Öffentlichkeit bringen dürfen. Sich beschweren, weil man nicht ausreichend wert geschätzt wird, ist eher was für 14jährige Bloggerinnen mit gefährlicher Vorliebe zu Rasierklingen und ein Künstler, der das macht, was er gerne tut und davon Leben kann, jammert damit schon auf sehr hohem Niveau.
      Wenn es dir nicht passt, wie es ist, such dir ’nen anderen Job. Niemand zwingt dich, deine „Kunst“ zu verkaufen, niemand zwingt dich „so“ behandelt zu werden. Glaubst doch nicht, dass irgendjemand von uns etwas anderes zu hören bekommt. Wir hätten gerne über Urheberrechte und eine gerechte Bezahlung und alles reden können, aber mit dem welchsele ich kein Wort mehr. Wir sind nicht deine Sklaven und niemand ist verpflichtet, deine Musik zu hören. Und deshalb lasse ich das jetzt auch. Die Element-of-Crime-CD, die ich mir vor Jahren im Plattenladen gekauft hatte, hab ich verbrannt.

      Sorry, falls ich dich, mein lieber Tiegger, damit indirekt beleidige, aber auf Herrn Regener bin ich einfach nicht mehr gut zu sprechen.

      1. ich kann sven schon verstehen, du sprichst da auf ein interview an, da hat er wirklich überreagiert, aber der grundtun is schon richtig: raubkopierer sind ätzend

        1. Klar, ich kann Herrn Regener auch verstehen. Raubkopierer sind ätzend, ja, aber es gehört halt dazu. Es wird immer Leute geben, die sich mies verhalten. Wenn ich kellnere, habe ich halt manchmal unfreundliche, nervige Gäste oder schlimmstenfalls Zechpreller. Wenn ich Busfahrer bin gibt es Schwarzfahrer. Mein Bruder, ein talentierter Floristmeister, muss sich auch von Leuten irgendwelchen Müll anhören. Klar, kann man sich darüber aufregen. Klar ist das scheiße. Aber es gehört dazu.

          Es gibt keinen Beruf, der nur aus Sonnenseiten besteht und wenn man sich dazu entscheidet, irgendwas bestimmtes zu machen, dann sollte man mit dieser Entscheidung leben, auch wenn es Idioten gibt, die das einen bereuen lassen.

          Ich empfinde es halt als sinnlos sich darüber aufzuregen. Klar, ich kotze mich auch manchmal über etwas aus. Aber nicht, wenn ich an meinem Arbeitsplatz bin. Ich sage meinen Kunden nicht ins Gesicht, dass sie mich ankotzen. Und ich sage auch den Leuten, die mich ankotzen vor meinen Kunden nichts böses. Und für einen Musiker wie Sven Regener ist nunmal die Öffentlichkeit seine potenzielle Kundschaft. Und vor der sollte man keine Wutausbrüche haben. Egal, wie angekotzt man gerade ist.

          Ich geh in das Lokal, in dem ich vor Jahren mit anhören musste, wie jemand fertig gemacht wurde, nicht mehr und ich höre keine Musik von Sven Regener. Andere Leute mögen anders reagieren, ich halt so.

        1. Sorry. Hab versucht möglichst sachlich zu bleiben, ist mir aber offenbar nicht ganz gelungen. Wie gesagt: Ich find es völlig ok, dass du Element of Crime gut findest und ich kann das auch sehr gut verstehen – hab die ja auch gehört -, dass ich die jetzt nicht mehr hören kann und will… verstehst du aber sicher auch. (Gleiches gilt übrigens für die Prinzen, deren Frontmann bei einer Sendung in Sat1 mal zugab, er würde Kinder abmahnen, die Prinzen-Songs auf YouTube singen, weil es ja nicht ok ist, dass man seine Werke… singt. Wie gesagt: Ich find das ok, ich hab auch nichts gegen die Person persönlich, aber… ich hab einfach Probleme den künstlerischen Output eines Musikers von dessen Ansichten zu der Verwendbarkeit seines Outputs zu trennen.)

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