Mach den Aschenbecher leer.

Erst diese Woche hatte ich wieder „Abwege“ vom großartigen NMZS gehört mit der sich einbrennenden Zeile „Du lebst jeden Tag, irgendwann bist du tot.“. Ein Lied über einen missglückten Suizid, zu finden auf seiner Robopommes-EP aus 2008, das ich jetzt auf Repeat höre. Darin wird der Ich-Erzähler vom Tod abgelehnt:

„Guten Tag junger Mann. Ich würde gerne sagen es wäre eine Freude dich zu sehen, aber nein, nicht heute. Du sagst die Welt ist schlecht und verzweifelst an deinem Leid. Aber sieh es ein, Junge, deine Zeit ist noch nicht reif. Geh und such dein Glück, vielleicht findest du’s auch nicht, aber hier kannst du nicht bleiben, ich schicke dich zurück. “ – NMZS & SZMN: Abwege (Youtube)

Und jetzt…. Seufz.

Einer der besten Rapper Deutschlands ist tot.

Vor zwei Tagen (am 20.03.13) hat sich NMZS, bekannt unter anderem als Teil der Antilopengang, nach schwerer Depression das Leben genommen, wie es auf der Facebook-Seite heißt.

Ich weiß grad echt nicht, was ich sagen soll. Scheiße. Einfach nur scheiße. Mein aufrichtiges Beleid gehört Jakobs Familie und Freunden. Ich hoffe, sie haben die Kraft, diese schwere Zeit durchzustehen. Er war ein großartiger Musiker und seine Texte haben sich in die Köpfe von tausenden jungen Menschen eingebrannt.

Fuck. Einfach nur fuck. Ruhe in Frieden Jakob.

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