Umzug und ein Ende in Sicht.

Lange nichts mehr über meine Wohn- und Lebenssituation geschrieben, dabei geht es zumindest bei ersterer auf einen einschneidenden Wandel zu. Wie Leser_innen dieses Blogs bewusst ist (als ob!) wohne ich im Moment in einer Wohnung, die zu einer WG werden soll. Fünf Zimmer, ein Bad, eine Küche mit ein bisschen Platz für Gemeinschaftskram. Alles frisch renoviert – und da ist der Punkt. Die Renovierung läuft nämlich noch und ich wohne nun übergangsweise in der bereits fertigen Küche. Weil dort kein Platz war für mein heiß geliebtes Bierkastenhochbett – und auch im neuen Zimmer kein Platz dafür sein wird – musste dieses vergangene Woche weichen. 24 teils wunderschön beklebte Wulle-Kästen und ein Lattenrost, der nun im Haus meines Bruders lagert. Immerhin 36 Euro Pfand bessern meine Haushaltskasse auf. Im Gegenzug liegt meine Matratze nun auf den Küchenfliesen.

Bierkastenhochbett Tschüß Bierkastenbett

Der Blick des Pfandannahme-Mitarbeiters war dann aber doch recht großartig. „Die Flaschen bringt ihr dann aber hoffentlich nicht einzeln, oder?“ An dieser Stelle großen Dank an meinen Bruder und O., die mir immer tatkräftig beim Umzug – und eigentlich auch allem anderem – helfen.

Die Vermieterin und ihr Mann – beziehungsweise meine Patentante und -onkel – verdienen auch ein riesiges Danke. Sie haben aus einer hübschen, leicht heruntergerockten Wohnung eine WG-Wohnung auf aktuellstem Stand gemacht und sie stellen alles bereit, damit das WG-Leben problemlos abläuft. Das geht soweit, dass wir vergangenen Freitag bei IKEA Küchengegenstände einkaufen (Töpfe, Messer, Becher, etc. etc.). Obendrauf gabs nen Schrank für den Flur und einen Vorratsschrank inklusive Türen für die Küche. Barhocker, ein Sofa, und an sich alle weitere WG-Einrichtung ist auch schon beschafft. Außerdem gibts auf jedes Zimmer (wahrscheinlich) rote Vorhänge, passend zu den roten Fliesen und dem Spiegelschränkchen. Was jetzt gerade noch läuft ist das Boden verlegen in den ersten vier Räumen während der Putz im fünften Zimmer noch trocknen muss. Außerdem wartet ein Zimmer noch auf einen Wasseranschluss, der mittels einer Fußleistenleitung (?) verwirklicht werden soll. Aber bald – bald! – ist hier alles fertig. Und diesmal glaube das sogar ich.

Zimmer 1 Zimmer 2 Zimmer 3 Zimmer 4 Zimmer 5 The Oatmeal Kühlschrankmagnet

Ich freue mich also schon riesig darauf, dass hier alles fertig ist, meine – nun doch alle – Mitbewohnerinnen einziehen und dann auch das nächste Semester – und mein erstes WG-Semester – beginnt. Mal schauen, wie das ab 1. Oktober hier wird.

Aufmerksame Leser_innen wissen aber auch, dass mein Umzug nicht der einzige in diesem Jahr ist: Auch meine Eltern und mein Bruder ziehen um. Während erstere schon weitgehend angekommen sind, wartet Letzterer noch darauf, dass einige Sachen verschwinden – etwa das Büro, welches noch zu meinen Eltern weiterziehen soll. Aber auch hier scheint ein Ende in Sicht: Die Wände sind weiß, die Böden allesamt neu und lediglich das Bad wartet noch auf ein Makeover – und, nun, einziehen muss er auch noch. Aber, schön wirds:

Wohnzimmer

Anmerkung: Dieser Blogpost ist ohne Einverständnis der erwähnten Personen entstanden, da hier von einer Konstruktivistischen Wirklichkeitssicht ausgegangen wird, in der die Realität in meinem Kopf konstruiert wird und daher ich als deren Urheber entscheiden darf, diese zu veröffentlichen. weil eine Zensur nicht stattfindet.

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UPDATE
Inzwischen hat der Flur Fußleisten, die Mehrheit der Zimmer ist fertig (oder so gut wie) und die Küche – abgesehen von Kleinstigkeiten (wie den weiß-orangenen Vorhängen) – vollständig eingerichtet. Auch der Flur hat all seine Möbel bekommen (falls jemand ein Telefon mitbringen will, ne Buchse wäre noch frei (im Moment hängt an der anderen mein Hamburger-Telefon dran)). Fehlt noch das hinterste Zimmer – das bekommt baldmöglichst Farbe, Boden, usw. -, dann noch ein bisschen Farbe hier und da, Handtuchstangen im Bad, der Boden in Nummer 4 und es kann losgehen.

Gemeinschaftsraum
Zimmer 2
(Falls mehr Bilder gewünscht sind, bitte kurz bescheid geben).

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