TüBurger – X

Es gibt kaum etwas sinnvolleres am ersten Schneemontag im November, als völlig unterkühlt in einen Imbiss zu gehen und sich einen heißen Burger zu bestellen. Hingesetzt, Burger bestellt, an Stefan von JustAnotherHero denken müssen und Handy gezückt. Ab jetzt plagiiere ich das Burger Blog. Vielleicht als #TüBurger? Hm.

XXL Burger von X in Tübingen
[Handyfoto in gewohnt schlechter Qualität.]

Wie dem auch sei. Der beste Laden um in Tübingen das Burgeressen anzufangen ist traditionsgemäß das X in der Innenstadt. Schon mein Vater schob sich dort leckere Currywurst und auch Burger zwischen die Kiemen. Das X hat Tradition. Eröffnet wurde es 1972 unter dem Motto „gut, schnell und preiswert“. Mehr dazu in der Tüpedia.

Ich und mein Bruder bestellten uns einen XXL-Burger – allerdings ohne Tomate und Gurke (Steinigt mich, Burgerkenner). Erstere vertrage ich unverarbeitet schlicht nicht, letztere mag ich auf Burger nicht so gerne. Der XXL-Burger vom X hat eine relativ dünne Bulette, ordentlich Salat, die klassische Ketchup-Majo-Mischung als Soße und ein richtiges Brötchen. Die Preise sind relativ moderat, Bedienung ungewöhnlich freundlich für einen Imbiss, die Ausstattung weitgehend neu/gepflegt und sauber (Wir waren gegen 20 Uhr dort). Im Obergeschoss gibt es einen Raucherbereich, im Untergeschoss ein paar Tische zum Sitzen und Stehtische im Eingangsbereich.

Mir persönlich war das Fleisch deutlich zu dünn für einen „XXL-Burger“. Das Verhältnis zwischen Brötchen – das dagegen sehr gut war – stimmte einfach nicht. Salat war genug. Soße eben Ketchup-Majo. Trotz absoluter Kultimbiss – Wer noch nie im X war, der war auch nicht in Tübingen. – kann ich das also nicht uneingeschränkt empfehlen. Definitiv ein guter Burger, aber auch definitiv nicht Da-musste-hin.

3 von 5 runtergepulten Gurkenscheiben.

Bonusanekdote: Als wir in gleicher Konstellation vor einigen Jahren einmal – ebenfalls bei Schneefall – im X saßen, wurde der betrunkene (?) Gast neben uns herausgeworfen, weil er sich Spätzle zum Essen mitgebracht hatte (*Kausalzusammenhang fraglich). Auf seinen Vorschlag, sich noch Pommes dazu zu bestellen, wurde dann auch nichts. Wir waren zutiefst irritiert – von der Gesamtsituation.

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