Wenn sich die Zeiten ändern, muss sich auch die Sprache ändern.

Die Notwendigkeit einer geschlechtlichen Definition ist keine Genderfrage, sondern einem Mangel unserer Sprache geschuldet. Ob eine Katze männchen oder weibchen ist lässt mich nicht wachliegen, weil es „es“ sein darf. Einen Menschen kann ich aber nicht Verdinglichen. Da unsere Sprache uns eine Entscheidung abringt und somit unser Denken dieses „er“ oder „sie“ braucht eröffnet sich erst dieses Spannungsfeld. Beispielsweise im schwedischen hätte ich überhaupt kein Problem damit einen Menschen ohne seinen Gender zu sehen. „Hen“ als Ausweg aus der binären, nicht zeitgemäßen Scheinwelt der Menschenbezeichnungen / -pronomen (?).

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