Ein System für alle Drogen

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„Die größten Probleme durch Drogen entstehen nicht durch ihre Wirkstoffe, sondern durch die Nebenwirkungen der unregulierten Märkte.“ erklärt er mit glasigen Augen. „Die allerwenigsten Drogendealer haben böse Absichten, fast niemand handelt um anderen zu schaden. Sie alle versuchen nur von ihrer Arbeit zu leben – oder guten Gewinn zu machen. Konkret kann also keiner von ihnen wollen, dass ihre Kunden schaden nehmen, weil sie dann ja durch Tod oder Marktverschiebung Kunden verlieren müssten. Zugleich versuchen sie aus ihrer Ware möglichst großen Profit zu ziehen. Da das kaum über Werbung und ähnliches möglich ist, geht das nur durch erhöhen der Menge unter Inkaufnahme von Qualitätsverlusten. Also Strecken, oft mit gefährlichen Stoffen. Böse Absicht lässt sich hier jedoch nicht ausmachen, sondern lediglich ein unkontrolliertes ungezügeltes Gewinnstreben.“

Ich denke, er hebt gleich die Faust und singt Kampflieder, aber er zündet sich stattdessen nur eine Zigarette an: „Der schwedische Systemboulaget, das staatliche Alkoholmonopol also, ist der beste Versuch Drogenkonsum in gesellschaftlich tragbare Bahnen zu lenken. Ich glaube wir brauchen ähnliche Modelle auch für andere oder gar alle Drogen. Bei moderaten Preisen könnte der Drogenmarkt dem (kapitalistisch orientierten) Verbrechertum entzogen werden.“

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