Gruppenkuscheln für den Weltfrieden

Dichte Städte sind besser fürs Klima, sagt einer dieser Forscher, von denen ich mit großem Entzücken zwar ein Interview lese, mir aber nicht die Mühe mache, seinen Namen zu merken, weil im Gespräch sein Name eh nie fallen wird, weil ich das Thema zwar interessant finde, die Peer-Group es aber eher ver-meh-t.

Jedenfalls sind dichte Städte besser als dieses Zwischen-Dörfern-Cruisen, wie wir es aus unserer Hood gewohnt sind (Ja, wir sind die Coolsten) und es war mir schon immer angenehmer, mit dem öffentlichen Nahverkehr zu fahren, denn dort trifft man täglich hunderte Leute, statt auf Autos angewiesen zu sein. Trotz manchmaligem Kuschelkurs. Dazu kommt: Besseres Internet, bessere Ladensöffnungszeiten (das Prinzip von Spätis liebe ich), mehr Arbeitsplätze, kein Bedarf für Autos… im Tausch für verhältnismäßig große Einsamkeit in der Masse, Lärm und Kriminalität.
Oh, und dann ist da natürlich noch, dass hier keine Natur in der Nähe ist. Allerdings fahren selbst die Leute auf dem Land nur allzuoft mit dem Auto „in die Natur“. Also, in den Teil davon, der längst nicht mehr existiert, weil man ihn mit einer Straße erreichen kann.

Aber, ich wollte eigentlich gar nicht motzen. Eher „Städte yeah, Kleinstädte buh“ sagen. Kennste schon, wa?

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