2014 war viel los. Ich erinnere mich an nichts.

Jajaja, irgendwie ist es ziemlich Klischee, Anfang Dezember eine Winterdepression zu entwickeln, Mitte Dezember Lanz beim jahresrückblicken zuzuschauen und Ende Dezember selbst einen Rückblick zu veröffentlichen.

2014 war sehr viel und ich erinnere mich genau an gar nichts. Gut, dass so viel in diesem Blog steht.

Heißluftballone

Ich zog – glaube ich alten Blogeinträgen – zweimal um. Nimm mir alles, aber lass mir die Umzugskisten, jaja. Einmal auf der Fasnet und einmal von Tübingen nach Rottenburg zu meinem Bruder. Bereut er das? Möglicherweise. Bereue ich das? Keine Sekunde. Ich vermisse zwar meine Ex-Mitbewohnerinnen, ich vermisse Jassie und auch ein bisschen, nicht ständig in diesem letzten Zug nach Rottenburg zu sitzen, aber ich unternehme mehr und es ist ziemlich awesome mit meinem Bruder.

Ich zog nicht nur um, ich verreiste auch. Schrieb über Hotelzimmer als Nicht-Orte und dann war da noch etwas: Die Montagsdemo, zu der ich gehen wollte, aber dann doch nicht so oft war. Trotzdem veränderte es mein Denken und ich schrieb manchmal etwas, was ich dann nie vortrug. Überhaupt, politisches, viel meh, viel zu viele Texte. Beim Durchklicken des Archivs gab es da verdammt viel, aber nichts, an das ich erinnern will. Ich denke wohl zu viel. Dabei ist das nicht einmal meine schlechteste Eigenschaft. Nunja.

Was war noch 2014? Leserbriefe. Hier ein Text darüber, warum ich das mochte. Dort alle Lesebriefbetreffende Texte aus diesem wunderbaren Blog. Der Text, warum ich aktuell keine mehr abschicke, steht allerdings noch aus, kommt aber noch.

Was mich sehr freute ist, dass ich mich traute, Beliebtsein und Langeweile ein kleines Comeback feiern zu lassen. Ich mag diese beiden Figuren, die meistens eine Kommentierung des eigentlichen Inhalts leisteten, dabei aber immer auch von einer Freundschaft erzählten. Mal sehen, was da noch kommt.

Bättre dåligt minne än en dålig blogg.

Was überhaupt nicht im Blog war, aber doch mein Jahr prägte, ist die Baustelle eines Freundes. Er renoviert gerade ein Haus um dort einzuziehen. Dort war ich oft, vielleicht nicht oft genug. Immer noch ist nicht alles fertig – lange nicht – und es gibt viel zu tun und ich habe keine Zeit dazu. Nunja.
Aber es ist ja auch nicht meine Baustelle.

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