And i still haven’t found my place

Ich habe keine Talente. Ich habe keine Hoffnung. Ich bin nur frustriert.

Da gehen die Menschenhasser demonstrieren, skandieren die moderne Form von „Ausländer raus!“ und „Schwule verbrennen!“, und ich habe echte Schwierigkeiten, ob diesen Leuten nicht auch zum Misanthropen zu werden.

Wie umgehen mit dem Hass? Wie umgehen mit den Fragen? Mit dem kleinen Weltuntergang jeden Tag? Ich ertrage das nicht, einfach so weiterzumachen. Aber ich weiß auch nicht, was ich sonst tun sollte. Im Schreiben entsteht die Welt. Im Denken geht sie unter. Wenn wir eh nichts bewegen können, es eh kein Richtig im Falschen gibt, wozu es dann noch versuchen? Für frustrierende Blogpostings?

Ich bin abhängig, liege der Welt auf der Tasche – Flächenverbrauch, Wasser, Finanziell -, und ich werde in diesem Leben nichts daran ändern können. Die einzige sozial verträgliche Form des Umweltschutz ist der Massensuizid. Die einzige sozial verträgliche Form der Arbeitsnehmerfürsorge ist proaktive Sterbehilfe. Wir retten unsere Arbeitsplätze nur, wenn wir alle sterben. Wir stoppen die „Überalterung“ der Menschen nur per Zwangsableben. Die Antifas und Linken und Wutbürger mag eh niemand… und Vergewaltigung ist in Wirklichkeit eine gute Sache.

Stehen Sie auf der Kante eines hohen Gebäudes und machen Sie den ersten Schritt in eine bessere Zukunft.

Aber, jaja, man sollte nicht zu Suizid aufrufen. Die Folgekosten sind da einfach nicht absehbar. Und es wird ja nichts besser, wenn wir uns alle umbringen.

Ich hab halt nur wieder häufiger das Gefühl, dass es nichts bringt, dass ich mich besser anpasse und dann eben Antidepressiva schlucke oder eine ernstzunehmende Alkoholikerkarriere beginne. Die tun wenigstens was für unser Sozialsystem!

Disclaimer: Nein. Ich bringe mich nicht um. Mich werden Sie leider nicht mehr los.

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