Hör auf zu trinken denn das ist nicht gesund

Ich habe ein Alkoholproblem. Nein, nicht diese Form von Alkoholproblem. Ich trinke manchmal gerne und versuche mich da auch ein bisschen zu professionalisieren. Zu lernen, wie ein moderat-guter Whiskey schmecken soll, womit man Tequila mischen kann, was man mit Wodka anfängt. Mein Favorit ist ja Rum-Cola. Ein banal einfacher Drink – auch wenn ich sehr schwach mische (wenig Rum, viel Cola) -, aber mir schmeckt er doch sehr gut. Zumal es sich kaum lohnt, hier eine größere Auswahl an Mischbarem vorzuhalten. Es kommt einfach selten Menschen vorbei, die hier trinken wollen. Und wenn, dann ist es – leider – besoffen-trinken und nicht genuss-trinken. Hm.

Studentenstolz

Jedenfalls baue ich – Stück für Stück – eine kleine Hausbar auf. Nichts besonderes oder umfangreiches. Eher eben das, was ab und an bei den örtlichen Supermärkten im Angebot ist und von dem ich mir einbilde, es könnte schmecken.

Das Problem an all diesem ist, dass ich nun langsam an den Punkt komme, an dem ich entweder ernsthaft das Trinken beginne – also mit Zubehör und täglichem Mixen und dem Auffüllen von Lücken in meinen „Sortiment“ (welche Lücken?) -, oder das ganze wieder sein lasse. Wenn letzteres: Was mache ich dann? Kiffen und andere Illegalitäten kommen für mich nicht in Frage, und Rauchen versuche ich auch eher einzuschränken. Die Leute sagen ja, bei ‚der Jugend‘ hätte die Internetsucht längst Alkohol und Zigaretten abgelöst, oder zugespitzer: Die Jugendlichen saufen und paffen nimmer so viel, seit sie die ganze Zeit vor Facebook rumhängen.

Aber eine Internetsucht… oh. Stimmt ja.

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