Eigentlich wollte ich heute etwas für die Schule machen, habe mich dann aber glücklicherweise doch entschlossen, nochmal FANBOYS anzusehen. Gut so!

Eigentlich ist es sinnlos noch etwas über Fanboys zu schreiben. Wer Star Wars liebte, wird diesen wunderbaren Film über fünf Star-Wars-Fanboys, die in George Lucas‘ Haus einbrechen um Episode I sehen zu können, lieben wenn nicht gar vergöttern. Jeder spielt wechselnd die Star-Wars-Rollen und bei jedem sehen fallen mir andere Kleinigkeiten auf. Wie perfekt Carrie Fisher wiedereinmal reinpasst. Und wie wunderschön verdreht sie Zitate aus ihrer Paraderolle sagt. Allein um diese Dialoge („I love you“ – „I know.“) nochmal hören zu dürfen, lohnt sich der Film. Wegen all den Kleinigkeiten.

Ich muss dazu sagen, Fanboys sah ich das erste mal, da hatte ich Star Wars noch nicht gesehen. Trotzdem, obwohl mir alle Einzelheiten fehlten, war der Film perfekt. Eine Geschichte über Freunde, die ein Abenteuer erleben. Heute konnte ich – nach langer Selbstkontrolle – es doch nicht mehr länger aushalten. Ich musste den Film einfach nochmal sehen. Und mit jedem sehen, ob Sie es mir nun glauben oder nicht, wird er besser. Wird er, immer mehr, würdig dem, was er als Vorbild nahm.

Aus dem Wissen heraus, dass ein jeder Star-Wars-Fan Fanboys, wenn nicht im Regal, so doch zumindest auf seiner „schon gesehen“-Liste hat, … Ach, egal, ich setzt trotzdem einen Amazon-Partnerlink (der linke Kasten. Und ja, theoretisch verdiene ich da dran was – falls ich jemals über 25 Euro komme.)

(An der Stelle noch ein dickes Danke an Rotwang, der seinerzeit mir diesen Film ans Herz legte. Und ja, da liegt er noch. Der Film, meine ich.)

"Es ist ein Gorilla."

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ACHTUNG! Die im folgenden Text erwähnten Informationen können unter umständen die Freude an den Planet der Affen-Filmen, der Neuverfilmung und auch am Buch schmälern. ACHTUNG! Überlänge! SPOILER!
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Ich kann nur wirklich von mir behaupten, ich hätte mich mit Planet der Affen beschäftigt. Ich sah mehrmals die Originalfilme, die alle für sich genommen gute, teilweise sogar großartige, Filme sind. Ich sah mehrmals (allerdings bei weitem nicht so oft wie die Originalfilme) die Neuverfilmung von Tim Burton. Nun darf ich mich auch rühmen, Pierre Boulle’s Planet der Affen gelesen zu haben.
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Zuallererst waren für mich da der Originalfilm. Arthur P. Jacobs hat, gemessen an den damaligen Kenntnissen und Filmfertigkeiten (Stichwort Technik, Stichwort Affenmasken/-makeup, Stichwort Requisiten), und gemessen an einem Budget von gerademal 5.800.000 $ (zum Vergleich: Das Remake aus 2001 kostete 100.000.000 US$) einen der besten Filme gemacht, die ich jemals sehen durfte. Planet der Affen gehört zu meinen absoluten Favoriten und das, wie ich finde, zu recht. Die vier folgenden Filme sind für sich genommen ebenfalls gute Filme. Ich möchte kurz zu allen fünf etwas sagen.

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Planet der Affen ist eine Erzählung über einen Astronauten, der auf einem Planeten landet, auf dem die Affen die Herrscher sind, und die Menschen primitive, zum Sprechen unfähige Wesen. Im Vergleich zum Buch ist die Affenstadt des Film äußerst primitiv (für die im Buch auftauchenden Flugzeuge usw. war schlicht und einfach kein Geld da.). Verwirrenderweise sind die Affen – geteilt in die krieglustigen Gorillas, die religösen und traditionsbewussten Orang-Utan und die fortschrittlichen, gebildeten und pazifistischen Schimpansen – zwar mit Gewehren ausgerüstet, aber gänzlich ohne motorisierte Fahrzeuge (die ebenfalls im Buch auftauchen, im Gegensatz zu den Waffen). Die Synchonisation ist äußerst dürftig, deshalb empfehle ich den Originalton, um solche Meisterwerke wie „Take your stinking paws off me, you damned dirty ape!“ nicht zu versäumen.

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