(tatooine)

Ein ganz bezauberndes kleines Lied von Jeremy Messersmith (gefunden bei Thomas Matterne) hat ein noch bezaubernderes Musikvideo bekommen. Ich bin ja allgemein recht zugänglich für Fan-Musik, wenn sie dann aber noch in einem so wunderbaren, beruhigenden Gewand daher kommt muss ich einfach – wie blöde – lächelnd vor den Lautsprechern sitzen und „Repeat“ drücken.


edit. Und wo wir gerade bei Star Wars sind, hier gibts (danke an René) ziemlich schöne Bilder aus dem neuen The-Empire-Strikes-Back-Bildband (den man mir auch gerne schenken darf. ;)).

(i don’t believe you)

(Alternativlink)

Das ich einmal mehr zufällig ein Video der Oregoner Gruppe The Thermals sah, darf durchaus als Glücksfall gesehen werden. Nicht nur, dass – ich entspreche hier wieder diesem Klischee – The Termals nach erstem hören sich ziemlich… vielverstechend geben, Nein, das obrige Video führt sogar noch weiter. Die von der Musik verfolgte Frau heißt Carrie Brownstein und ist angeblich eine ziemlich unterschätzte hervorragende Gitarristin, „bekannt“ durch die Gruppe Sleater-Kinney. Es wiederfährt mir also wieder, was mir immer wiederfahren sollte, wenn ich eine neue Band entdecke: Dass sich mein Musikhorizont erweitert. Aber, soweit sind wir noch nicht. Vielleicht bleibt meine Vorliebe bei dem einen obrigen Lied, und gestorben ist jede Weiterentwicklung… Egal, das Video ist auf jedenfall ziemlich gut, auch, wenn das Vorschaubild rein gar nichts verspricht.

(spark)

Jajaja, es ist nicht „Don’t tell me that it’s over“. „Ich will aber Don’t tell me that it’s over. Heulheulheul, flennflennflenn.„. Jetzt mal ehrlich, Leute, Amy Macdonald hat auch andere gute Lieder geschrieben. Zum Beispiel eines, das obrige, das scheinbar über einen dreijähringen Jungen, der 1993 von zwei 10jährigen getötet wurde, handelt. James Bulger hieß der Kleine. Interessant, finde ich, wie wenig man der Melodie und der … Stimmung des Liedes anmerkt, das es hier eigentlich um ein Mordopfer geht. Sieht man sich den Text nicht an – was ich ja nie tue -, dann erinnert das Lied und die Tatsache, dass es auf dem Bulger-Mord 1997 basiert, an die Geschichte rund um Brenda Ann Spencer Sinnspruch und den größten Hit der Boomtown Rats „I don’t like Mondays“. Ob wohl in 10 Jahren ein Blogger auf Amy Macdonald stoßen wird, „Spark“ hören wird und dann einen Blogeintrag darüber schreiben wird, weil er darüber die Geschichte des kleinen James Bulger erfährt?

Wohl eher nicht. Aber irgendwie mag ich Amy Macdonald. Sie wirkt authentisch…

(kill me)

Die Idee dieses Videos von Make the girl dance ist alles andere als neu. Schon Blink 182 hatten 2001 mit „The Rock Show“ ein Geldverprassvideo erster Güte (und wenn man Wikipedia glaubt, satte 500.000 Dollar teuer). Make The Girl Dance kommen mit „lediglich“ 30.000 Dollar acht Tage lang aus. Und das mit teilweise sehr anstößigem Verhalten. Sei es drum. Sei es auch drum, dass mein werter Bruder mich auf dieses Video aufmerksam machte. Und, sei es drum zum Dritten, das meinem momentanem Zustand entsprechend eher Tele den richtigen Soundtrack gemacht haben.