Und irgendwie war nichts.

Ich weiß nicht, was dieses Semester passierte, aber irgendwie passierte nichts.
Ich besuchte Seminare, die mir außer der Erkenntnis über mich, dass ich nichts weiß, nichts erschlossen. Ich erschloss mir aus den Themenfeldern ebenfalls herzlich wenig, allenfalls differenzieren sich die Bilder und Wissensfetzen. Aber weiß ich etwas? Weiß ich, was Forscher*innen vertreten haben? Was sie heute vertreten?
Nun könnte man meinen, dass ich eben andere Dinge getan habe. Sinnvolle Dinge, für die Gemeinschaft oder für mich oder irgendwen. Aber Arbeit? Unterstützung der Selbstverwaltung? Ich habe gerade 1000 Projekte, aber keines kommt auch nur einen Millimeter weiter. Und Kritik darf ich keine äußern. Kritik ist nicht gewünscht. Und auch nach – ja, genau, wie vielen? – Jahren in dieser #Kaltuni bin ich immer noch nicht weiter gekommen.
Die Professor*innen sagen mir, ich sollte besser abbrechen. Ich würde nichts nützen, sagen sie, und haben vermutlich Recht.
Dieses Semester war nichts. Zumindest nichts, worüber ich reden dürfte.

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