Akzeptieren, dass man nicht verstanden wird.

Ein Ladengeschäft, ein Café bei einem Date, die Uni in irgendeinem Eck ihrer Gelehrsamkeit, in jedem Fall stehst du gerade im Kontakt mit einem Menschen, und irgendwie ist das nicht gut. Ja, du kannst inzwischen reden und machst auch ab und an einen Scherz, und mit manchen Leuten klappt das ganz gut. Hier, gerade, mit diesem Menschen… irgendwie nicht.
Du sagst etwas, sagst es laut genug, mit der wahrscheinlich richtigen Betonung… aber dein Gegenüber missversteht es. Vielleicht, weil du es nicht geschafft hast, auch den Kontext mitzuliefern, den deine Aussage zur richtigen Bedeutung bedarf. Vielleicht muss man dich auch ein bisschen näher kennen um zu verstehen, wie du etwas meinst.
Möchtest du diesen Menschen besser kennen lernen? Oder einfach akzeptieren, missverstanden zu werden? Ja, natürlich kannst du erklären, was du meintest. Aber das meiste was du sagst hat keine tiefere Bedeutung – das hast du dir abgeschaut von den anderen, die besser kommunizieren können – und würdest du es erklären, müsste man dich nur als eine_n versagende_n Introvertierte_n erkennen, die_r du ja eigentlich bist.
Wenn man dich nicht versteht oder vielleicht sogar genau umgekehrt, dann kannst du dir die Mühe machen, dich zu erklären. Aber nein, es kommt keine Rechtfertigung. Es ist einfacher, wenn du akzeptierst, dass dieser Mensch dich gerade nicht verstanden hat. Punkt. Weiter im Text.
Denk nicht darüber nach. Es kümmert dich, ja, es tut vielleicht sogar weh. Aber die Welt wird nicht besser, wenn du dich erklärst. Denn eigentlich will niemand zuhören. Eigentlich will es niemand wissen. Die, die wirklich Interesse haben, wollen dich nicht missverstehen. Jene fragen nach. Bleib bei diesen. Es wird besser.

Wie ich einmal versuchte einem Freund Catcalling zu erklären.

Katze
Neulich erklärte ich einem Freund den Unterschied zwischen Catcalls und Flirten. Ich habe nicht versucht, ihm zu erklären, was Objektifizierung bedeutet, sondern versuchte möglichst einfach begreifbar zu machen, warum ich sein Verhalten nicht nur nervig, sondern verachtenswert finde.
Ich sagte ihm, dass wenn er einer Frau irgendwelche Dinge zurufen würde, dass er sich damit unter Wert verkauft, denn ich wollte ihn über sein Ego überzeugen. Wenn du jemand Fremdem scheinbare Komplimente zurufst – aus dem Auto, von der anderen Straßenseite -, dann rufst du damit auch: Ich traue mich zu keiner echten Konfrontation. Ich fühle mich nicht wert genug, dich ebenbürtig anzusprechen, sondern behandele dich wie ein Tier. Dann fragte ich ihn, ob er sich vorstellen könne, warum man das „Catcalls“ nennt, und fragte, ob er schon einmal versucht habe, eine Katze zu rufen. „Das funktioniert einfach nicht.“
„Zusammenfassend“, hob ich an um meinen Erziehungsratschlag abzuschließen, „wertet dich das ab, du wertest damit die angesprochene Person ab, es funktioniert nicht und in 99,999% der Fälle führt es nur zu mehr Schlechtem statt mehr Gutem. Also, lass es bitte.“ (Sinngemäßes Zitat)
Ich forderte ihn nicht auf, sich in die angesprochenen Frauen hinein zu denken. Dass wäre für ihn nicht möglich, ebensowenig, wie ich wissen kann, wie es ist, eine Frau zu sein (ebenso weiß hoffentlich niemand wirklich, wie es ist, ich zu sein. Ich weiß das ja nichtmal selbst).
Einige Stunden, nachdem ich ihm so den Kopf gewaschen hatte, flirtete eine junge Frau mit ihm, und ich merkte, wie er zumindest vor mir und unter dem Eindruck meiner Schelte sich nicht recht traute, ihr ebenso zu begegnen. Dabei lief alles so, wie es sein sollte. Kein Anspruchsdenken, keine Objektifizierung, keine Hierarchisierung, einfach ein nettes Gespräch zweier Fremden – und ich wusste, dass er wohl an ihr Interesse gehabt hätte und damit ihr Interesse erwidert hätte, ja, hätte ich ihn nicht Stunden davor so zurechtgestutzt – und vielleicht, vielleicht habe ich ihm damit die Chance genommen, dass aus zwei Fremden zwei Bekannte geworden wären. Vielleicht wäre es auch nur ein netter Flirt gewesen. Nichts weiter, nichts schlimmes.
Danach sprachen wir auch darüber. Ich will ihm nichts kaputt machen – was ich auch sagte -, schließlich liebe ich ihn mit allen seinen Eigenheiten und all meinen Schwächen dabei, diese Liebe zu zeigen, ich will ihm nur helfen, damit er sich und andere nicht kaputt macht. So wie er mir jeden verdammten Tag geholfen hat, nicht kaputt zu gehen.
Letztlich bleibt folgendes: Menschliche Beziehungen sind kompliziert. Wir werden nicht glücklich, wenn wir alle Regeln immerzu einhalten, und wenn wir uns nie an sie halten, wird auch niemand froh.

Fracking ist Zynismus.

Angenommen, ich hätte eine neue kleine Firma, und würde zur Umweltbehörde gehen und sagen: „Guten Tag, ich habe ein Verfahren entwickelt, wie ich Gas aus der Erde holen kann. Ich muss dazu einfach nur unter hohem Druck Gifte in den Boden drücken.“ Man würde mich auslachen oder einsperren lassen. Aber wenn Chevron, wenn ExxonMobil und all die anderen Konzerne so etwas vorschlagen und machen, dann ist das alles kein Problem. Es heißt: „Nur nicht in Wasserschutzgebieten“ und „unter strengsten Auflagen“. Aber wir wissen, was das heißt.
Ich bin kein Experte und ich bekomme kein Gehalt von einem der Energieerzeuger oder einem der Gaskonzerne. Ich weiß nicht, ob Fracking nicht vielleicht eine sehr umweltschonende, ertragreiche und sinnvolle Sache ist. Mit Sicherheit werden sich alle Bierbrauer in unserem Ländle freuen, wenn sie ihr Wasser auch anzünden können, wie so mache in den USA. (Ob dies tatsächlich am Fracking liegt oder nicht weiß ich nicht und will ich auch nicht behaupten.)
Was mich viel mehr stört ist die von Grund auf zynische Grundvoraussetzung des Fracking. Denn weitere und höhere Erdgasförderung bringt vor allem eins mit sich: Eine Unnötige Verlängerung der Zeit, in der wir keinen besseren, umweltverträglicheren Energieträger nutzen. Die Georesourcen sind begrenzt und es ist unsinnig, dass ausgerechnet wir alles davon aufbrauchen. Es gibt genug alternative Energieträger, aber durch Fracking und das dadurch angeblich günstige Erdgas werden andere Energieträger, andere Stromquellen, andere Heizmöglichkeiten benachteiligt oder sogar verhindert. Eine bessere Energieversorgung zu behindern, weil man damit immer noch das bessere Geschäft machen kann, weil man an einem zerstörten Planeten mehr verdient, ist zynisch.
Vor etwas über einem Jahr überlegte Exxon noch, in einem Wasserschutzgebiet in Niedersachens zu fracken, im selben Jahr sahen sie sich auch eine geeignete Stelle in einem Dorfkern an. Und wir kennen das: Wie unsere ganze Welt weichen muss, damit ein Brennstoff abgebaut werden kann. Seit Jahren müssen ganze Städte umziehen, weil wir über Tage Braunkohle abbauen. Und natürlich mussten für den Drei-Schluchten-Staudamm in China auch Städte weichen und die Schweden rebellierten gegen die durch all die Wasserkraftwerke zerstörte Natur. Und natürlich ist Atomstrom nicht besser. Wir wollen nicht zurück zu Kohle, Gas und Öl. Den Planeten zu zerstören, den wir unseren Kindern weitergeben wollen, ist zynisch.
Februar 2014, Bobtown, Pennsylvania. Ein Fracking-Bohrloch explodierte, ein Mitarbeiter der Firma Chevron verbrannte bis zu Unkenntlichkeit und fast eine Woche dauerte es, bis das brennende Bohrloch durch eine Spezialfirma gelöscht wurde. Die Umweltbehörde durfte das Grundstück nicht betreten, weil die giftige Brühe, die sie in die Erde drücken, ja Betriebsgeheimnis ist. Und die Anwohner, die drumherum tagelang giftige Dämpfe einatmen mussten, die die Explosion hörten, die wussten, dass dort jemand verstorben war? Sie bekamen als Entschädigung einen Gutschein über eine Pizza und einen Softdrink.
Ich finde das zynisch. Aber, ich bin wohl auch selbst zynisch. Teil des Systems, wenn du so willst. Ich bin nicht besser, wir heizen auch mit Öl und bei uns brennt das Licht und… ach… scheiße.

Du musst auch von Johnnys Ende singen.

Wenn Menschen sterben, dann sprechen die Hinterbliebenen oft nur noch nett von ihnen. Das ist, weil wir unseren Erinnerungen nicht trauen können. Wenn ich gegangen bin, dann will ich nicht, dass man behauptet, ich hätte etwas in meinen Mitmenschen ausgelöst. Ich will nicht, dass man behauptet, ich wäre ein guter Christ, ein kluger Mensch, strebsam oder auch nur ehrlich gewesen.
Wenn mich kalte Erde decken wird, dann werde ich nicht aufhören zu existieren. Das, was ich hier so salopp als „ich“ bezeichne, sind vor allem Erinnerungen und Verkürzungen in den Gehirnen meiner Mitmenschen. Ich wöllte, dass man das erzählt. Niemals „Er war“ sondern „Mir erschien er als“. Das wäre echter und würdiger als dieses Gerede von „Guter Mensch“ und „geliebt“.
Auch dieser Text, so sehr er mir als ehrlich und unverfälscht erscheinen mag, ist letztlich meine begrenzte, subjektive, idealisierende, dem Text untergeordnete Selbstwahrnehmung. Und vielleicht belüge ich mich gerade selbst. Vielleicht fühle ich das gar nicht, vielleicht ist das gar nicht meine Meinung, sondern ich nehme nur diese Abkürzung, diese Eselsbrücke, weil ich damit im Moment besser leben kann.
Ich will nichts verklären. Wenn ich an meine Farmor denke, dann denke ich auch daran, wie wir stritten, wie sie litt und auch, wie sie sich freute. Ich denke an die Dinge, die sie von ihrem Leben hinterlassen hat. Ein Haus voller Sachen. Trigger für Pseudo-Erinnerungen. Wenn ich an meinen Farfar denke, dann an sein Lächeln und wie er bei uns saß, erzählte oder stundenlang schwieg. Und ich denke an die Nacht in der er Gestorben ist, ich denke an Glitzer und an diese emotionalen Lieder, die sie an seiner und ihrer Beerdigung sangen und wie alle weinten und ich mir das nicht gestattete.
Ich will nicht, dass die Menschen, die mich in ihren Erinnerungen weiterleben lassen und Winzige Partikel meines Ichs – das ja auch nur aus den Partikeln von anderen Ichs vor mir besteht – an zukünftige Menschen – oder Tiere? – weitergeben, diese Erinnerungen emotionalisieren müssen oder in Tränen ertränken.
Wenn ich für jemand ein Arsch war, dann war ich für jemand so. Das ist ok. Damit kann ich leben. Nimm dir, was du von mir gebrauchen kannst, und vergiss den Rest. Ich bin nicht dein Freund oder dein Lieblingsblogger oder irgendein Kommilitone, ich bin nicht dein Sohn, nicht dein Bruder und erst recht nicht deine Vaterfigur, und vermutlich bin ich auch keine große Katze, die sehr schlecht im Fangen von Mäusen ist (beachte Doppeldeutigkeit von „Mäusen“ als Nagetiere und Umschreibung für Geld), ich bin eine Erinnerung in deinem Kopf, die du gerade so oder so interpretierst und damit umformst. Und ich möchte bitte nicht in Tränen ertränkt werden, wenn es denn soweit ist, dass man mich – im Sinne von meinem Körper – zur Ruhe bettet.
So, wie ich existiere, existiere ich in der Gesellschaft als Erinnerung Einzelner. Ich kann nicht beweisen, dass ich außerhalb dessen existiere, außerhalb von dir – genau so wenig wie du deine Existenz außerhalb von mir beweisen könntest -, und genau so wenig wie Arthur Dent tatsächlich Anhalter fahren muss, um in deiner Erinnerung zu leben, muss mein Körper stoffwechseln, damit ich weiter existiere.
Vielleicht bin ich ja tatsächlich heute gegangen. Körperlich. Vielleicht sitzt du gerade hier und weinst, weil du denkst, dass es jetzt mit diesem Menschen, der ich war, vorbei wäre. Aber ich existiere weiter. Du wirst jetzt trauern – oder dich freuen, wer weiß wie wir zueinander standen -, und dann wird eine Zeit kommen, in der du akzeptiert hast, dass ich weg bin. Und dann wirst du bereit sein, was ich war in dir, die Erinnerung, die du von mir hast, weiterleben zu lassen. Du wirst lächeln und an das Gute denken, was wir teilten, und was dir immer noch gut tut. Und du wirst dich verändern, so wie die Erinnerung, die du an mich hast, und so werde auch ich mich weiter verändern, werde… sein. Das ist großartig und so will ich sein. Ein Teil von dir, so, wie du ein Teil von mir warst. (Zu schmalzig?)
Erinnere, was dir hilft. Ich bin an deiner Seite, wenn du mich brauchst. Nicht in einer transzendenten Bedeutung, sondern einer ganz praktischen. Ich hocke – wahrscheinlich – nicht an Gottes Rechter und warte da auf dich (und Hölle ist ja sowieso Unsinn). Ich existiere in deiner Erinnerung und was für dich nützlich ist, was dir gut tut, was dich voran bringt, was dir schmackhafte Nahrung ist für deine Zukunft (Nietzsche?), dass existiert weiter.
Vielleicht wirst du mich aber auch vergessen. Aber denk bitte nicht, dass das etwas schlechtes wäre. Im Gegenteil: Ich will Platz machen für Neues. Für schöneres, spannenderes, … Ich will in dir, in deinem Kopf, Platz machen für dich.
Und wenn ich doch bleibe, wenn ich doch existiere, als Foto, von dem die Kindeskinder rätseln, wen es zeigt, wenn ich wiederkomme als Erinnerung, wenn ich weiterlebe in dir, dann weiß ich zumindest eines gewiss: Es ist das beste meiner Ichs, welches hier fortbesteht. (Auch wenn ich mein Widersprüchliches, aktuelles, durch die Wirklichkeit immer wieder gestörtes Ich auch ganz knorke finde.)

Unbenannt

LOL

Nicht nur Klickfarmen wissen: Der Titel ist alles. 79.860 Bücher sind alleine 2012 neu erschienen. Das Verzeichnis Lieferbarer Bücher sprach einmal von 1,2 Millionen Titeln, die verfügbar seien. Allein auf dem deutschen Markt. Dazu kommen unglaubliche Mengen an Büchern, die in Bibliotheken liegen, in privaten Kellern und natürlich – Achtung, imaginärer Regenbogen – dem Internet (BÄNG).
Täglich benennen tausende von Müttern das Produkt ihrer Bäuche und die Menschheit richtet sich danach. Dieser neue Mensch ist also John-John. Freut mich dich zu treffen, John-John. Ich bin der Name, den meine Mutter mir gab. Darüber schreibe ich ein anderes mal mehr.
Jedenfalls: Ein Name für eine Sache ist unglaublich wichtig. Der Name, der Titel, die Bezeichnung bestimmt, ob du dir die Mühe machst, dich damit zu beschäftigen. Ein schlechter Titel ruiniert die beste Arbeit. Andererseits sorgt auch bei einer mittelmäßigen Arbeit ein sehr guter Titel für hohe Klickzahlen, Talkrundeneinladungen und Buchverkäufe. (Natürlich unterstelle ich damit auch sehr guten Buchtiteln, dass der Inhalt dahinter eher mau sei).
Wenn unsere aktuelle Gesellschaft weiterbesteht, dann wird dies zu einem großen Problem werden. Schließlich werden alle – sinnvollen – Namen schon Verwendung gefunden haben. Oder fällt dir spontan noch ein unbenutzter onomatopoetischer Blogname ein? Nein, heute will ich kein Markengründer sein. Ich wöllte eine Band gründen, aber ihr keinen Namen geben müssen. Ich würde eine Kunstrichtung schaffen, aber ihren Namen den Historikern überlassen.
Haltestelle Möhringen Freibad
Aber das geht nicht mehr. Alles braucht einen Namen. Immerzu wollen wir wissen, was etwas ist. Wollen uns abgrenzen. Sagen Streetart, wenn wir Graffiti meinen. Sagen Urban Music zu Rap und Graphic Novels zu Comics. Weil die alten Worte so abgenutzt sind und nach Dingen klingen, die wir nicht meinen. Wir ringen verzweifelt nach Begriffen, würfeln Namen für unsere Theorien zusammen und erfinden kleine Geschichten, um unsere Namensfindungen künstlerischer und schicksalhafter klingen zu lassen. Auch du bist Dada. Selbst Ortschaftsnamen, bisher praktisch ein bedeutungsfreier Raum außerhalb ihrer topographischen Bedeutung, haben heute in Form von Labenzen zusätzliche Bedeutung gewonnen. Nichts ist mehr es selbst, alles ist ein vermarkteter, peer-group-gezielter, designter Name. Es gibt Unternehmen, die verkaufen nur gute Namen, und keine echten Produkte. Es gibt diese lästigen Domainmärkte, bei denen Internetadressen, die du cool fändest, für völlig utopische Summen gehandelt werden. („deinlieblingsblog.de“? 3000 Milliarden Erdnüsse!)
Nichts ist sich selbst, alles ist sein Name. Und der Wortwandel fühlt sich schneller an, als ich ihn je erlebt hatte. Als ich mein erstes Blog eröffnete, wechselte es so oft seinen Namen, dass ich wohl nicht die Hälfte davon rekonstruieren könnte – leblogcestmoi? -, ich kaufte Domains und muss mir abermals eingestehen: Auch diese Namen sind abgenutzt und gehören längst auf den Friedhof der vergessenen Worte. Noch immer gilt das Konzept „das blog bin ich“, aber das ist kein Blogname mehr – und keine Domain. Und auch der Name dieses Blogs verliert aufgrund seiner topografischen Gebundenheit bald – aufgrund eines Umzugs – seine Berechtigung. Also weg damit und neue Namen her. Nur… welche?
Lasst uns vergessen, wie die Dinge hießen, und den Weg für neue Bedeutungen frei machen. Lasst uns den Dingen neue Namen geben. Lasst Sprache leben. Oder wie meine Großmutter zu sagen pflegte: Gibbel glabbel globb.