#sharedichdrum

Natürlich retten wir nicht durch einen Kontowechsel die Welt. Ja – ja! – die Werbekampagne behauptet das. Ja, das Konto ist schon ziemlich cool und praktisch. Aber die Welt retten, mit einem fairen Konto, das faire Sachen unterstützt, welches von Leuten gemacht, die dahinter stehen, und nicht nur auf den Gehaltsscheck warten. Ja, coole Sache. Und dass ich nicht wusste, wo mein Geld eigentlich angelegt ist („in der Region“ „Und wo?“ „Zum Beispiel…“ „Und der Rest?“ – yadda yadda yadda – „Das kann ich Ihnen nicht sagen.“).
Ja, die Kreissparkassen und Volksbanken sind gute Banken, denen ich vertrauen kann. Aber, sie versuchen mich über Gier zu ködern, und das ist auf so vielen Wegen falsch, dass ich wechseln musste. Was, wie damals beschrieben, supereinfach geht.
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Hausarbeiten To-Do

Semesterferien, yeah. Wäre ich Comicblogger, und ich gebe zu, dass ich gerne einer wäre, wenn ich dazu nicht so viel zeichnen müsste, würde das erste Panel mich euphorisch zeigen. Klausuren rum, Bier in die Hand, Sonnenschein überall. Die Welt ist herrlich, alles wird gut. Ich würde schreien und freuen.
Das zweite Panel, das sehr zurückhaltend wäre und meine Euphorie als verschwunden zeigte, würde zeigen, wie ich realisiere, dass mindestens 45 Seiten zu drei unterschiedlichen Themen verfasst werden sollen. „Wissenschaftlich.“
Die seit fast zwei Jahren aufgeschobene DADA-Hausarbeit über Das Karussellpferd Johann von Hugo Ball (Zombie-Pferd!!!) ist vermutlich der größte Batzen, zu ihm existieren auch schon dutzende Notizen, Gedankengänge und Vorarbeiten. Aufgabe dürfte dabei wohl zuerst die Ordnung meiner Gedanken dazu sein – was ziemliche Unmengen sind -, und die Suche nach guten und brauchbaren Quellen sein. Die Niederschrift dürfte – wenn ich denn mich endlich hingesetzt habe – recht zügig gehen (Hoffe ich).
Hausarbeit Nummer zwei geht um die feministiskt initiativ und ist für mein geliebtes schwedisches Landeskundeseminar.
Der dritte Text soll ein Essay werden und über Märchen von H.C. Andersen handeln. Dazu bedarf es einiger Quellen und deren Zusammenfassung, die zusätzlich zum Essay eingereicht werden müssen als Dossier (oder sowas).

Moby: We are all made of Stars.

Das muss jetzt einfach sein. Weil ich das Lied sehr mag und Astronautenanzüge und… wussten Sie, dass Moby der Ur-Ur-Großonkel von Herman Melville ist, dem Autor von… na, das würde jetzt zu weit führen.

Gemeinleid < Einzelleiden

Wenn Einzelne anderen Einzelnen Leid zufügen schreien die Massen gleich nach einem Henker. Wenn die Gesellschaft oder eine gesellschaftliche Gruppe einer anderen gesellschaftlichen Gruppe Leid zu fügen, halten wir das für normal.
Wie soll man das nur einem Außerirdischen erklären.

Scheiter für mich

Da versucht man stundenlang einen Text über das Versagen zu schreiben und scheitert auch daran kläglich. Dabei ist Versagen das einzige, das ich wirklich gut kann. Mit Versagen habe ich Erfahrung. Mehr als genug Erfahrung.
[Niemals weiter geschrieben.]