Öfter mal die Klappe halten

Manchmal bei Veranstaltungen, bei Treffen, … einfach mal die Klappe halten.
Gestern war ich … und sagte etwas, was blöd rauskam, weil ich schlecht bin im reden vor anderen.
[…]
Seit 18. Februar 2016 wurde dieser Eintragsentwurf nicht weitergeschrieben. Werte das als Erfolg.

Alle fahr'n nach Norwegen

Lorgboard fahren durch die wunderschöne Landschaft Norwegens. Dazu ein paar Sätze Schwedisch. Längst ekel ich mich leicht vor dieser Art „viralem“ Videos – sie wirken so unglaublich erzwungen auf mich -, und sie ziehen mich nicht in ihren Bann. Aber die Bilder sind, abseits des Ekels vor dieser Brave New Hipster-Welt, dieser Urban Outfitters Ästhetik, zu schön um sie nicht zu teilen. Außerdem konnte ich mich derlei Videos noch nie entziehen.
[vimeo 137221490]
(via highsnobiety)

Agnostische Alkoholiker

[Entwurf Februar 2013. Ungelesen veröffentlicht. ]
Kann ich nicht an Gott glauben, kann ich keine Alkoholabhängigkeit überwinden. Ohne das sich Begeben in die Hände einer höheren Macht gibt es keine Heilung der Alkoholkrankheit. Was ist das für ein Gott, der dich trinken lässt? Der dich lieber sterben lässt, als dir eine Option zu überlassen, die sowohl mit deinem Verstand als auch deiner Situation vereinbar ist.
Man muss anerkennen, dass es etwas größeres gibt als dich selbst. Wer das nicht anerkennen kann, ist wohl ziemlich dämlich. Es gibt die Gemeinschaft, es gibt Gruppen von Menschen, gibt Ideen, Ideale, Geschichten, Kultur. Es gibt soviel, das größer ist, als man selbst. Und es gibt immer noch etwas größeres. Das Existierende und das Vorstellbare. Dieses, und das unvorstellbare. Die Unendlichkeit ist weit.
Aber, muss es übernatürlich sein? Muss es so groß sein, dass nichts mehr größeres vorstellbar ist? Ich kenne mich mit Alkoholismus nicht aus. Ich kenne kaum einen Alkoholiker persönlich und erst recht niemand, der davon genesen wäre.
Ich frage mich halt, ob der Umgang mit Alkoholkranken etwas ist, das nur Gottgläubige leisten können. Und ob es in einer Demokratie – bei aller Wertschätzung von gläubigen Menschen und der Vorstellung eines Gott – ein solches Monopol geben darf.
Oder hört man nur nichts von den Atheistischen Anti-Alkoholikern? Weil Anonym und so?
[…]

Du kannst mir viel erzählen, bitte lass es lieber sein (343)

Alte Entwürfe, neue Texte, alles durcheinander. Warteschleifenblog. Da war ich noch traurig, da befreundet, dann schon verknallt. Entwürfe aus 2 Jahren. Tausend Menschen, tausend PET-Flaschen, tausend Lieder. Und ich schreibe es nicht für Dich oder WordPress-Fame, sondern für mein zukünftiges Ich. Weil ich mich an Gefühle erinnern will. Auch wenn sie zu fiktionalen Geschichten verarbeitet sind und keine ‚Berichte‘. Irgendwann lese ich diese alten Texte und werde wissen, dass es mir einmal so ging. Das ich einmal dieses und jenes fühlte. Dass es großartig war. Auch wenn es sich heute™ vielleicht schon ganz anders anfühlt.
Eine Zeit lang fühlte ich mich schlecht, (auch) weil ich mich getrennt hatte von jemand – vor Jahren -, und als ich sah, wie es ihm_ihr besser ging, da begann ich mich besser zu fühlen. (vgl.) Versehentlich sprach ich ein paar Menschen an. Ich fasste Mut. Und irgendwie entbrannte dadurch Kontakt. Und mehr zufällig kam auch die Frage wieder auf, ob ich es nicht nochmal versuchen will mit jemandem (vgl.) (Darstellung der zeitlichen Abfolge fehlerhaft?). Und jemand, den ich schon länger interessant fand, fragte ich sogar nach einem Treffen. […] Es kribbelt.
Ich verhalte mich wieder wie eine Katze, und wenn etwas schief geht, dann tue ich so, als wäre das Absicht gewesen. Vielleicht setze ich mich sogar in eine Kiste, falls mir jemand eine anbietet.
Es ist aufregend. Oder war aufregend. Oder wird aufregend sein. Warteschleifenbloggen ist schwierig. Probleme mit dem Raum-Zeit-Kontinuum.