Borta bra men hemma … går sönder.

Wolken

„Aber immer wenn ich nachdenk‘ wie dreckig es mir geht, fällt mir ein, ich bin der beste [Blogger] den es gibt.“ (Antilopen Gang: Absturz)

Meine Eltern ziehen gerade aus dem Haus aus, in dem sie seit der Geburt meines großen Bruders gelebt, gearbeitet und uns großgezogen haben. Es ist ein großes Haus in zweiter Reihe zum Neckar, das schon lange nicht renoviert wurde. Im Erdgeschoss ist das Blumenfachgeschäft meiner Eltern und wenige Schritte entfernt die Kirche des Stadtteils. In weniger als 5 Minuten ist man am Bahnhof, in nur wenig mehr Zeit in der Innenstadt.
In der Wohnung, in der ich momentan lebe, wird gerade renoviert (wie bereits seit meinem Einzug im Oktober). Es gibt immer noch keine Küche und weil die Wände neu verputzt werden wird meine Welt gefühlt immer kleiner. Alles, was in der zukünftigen Küche war – Wasser, ein paar wenige Küchengeräte, Geschirr, Lebensmittel -, steht nun in einem kleinen Regal im Flur.
Als ich einzog, nahm ich mir vor, sobald die Küche da sei eine Kleinigkeit zu backen und damit bewaffnet mich den Nachbarn vorzustellen. Die Zeit zog ins Land und ich dachte an Kanelbullar. Und dann dachte ich an Lussekatter. Und dann wurde es Frühling und dann Sommer und nichts war.
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