Jetzt sind wir hier.

Ich habe ein kleines Problem: Ich quatsche einfach zuviel, ich komme einfach nicht auf den Punkt. Ich interessier’ mich nunmal für Tennis genau wie für Computerspiele oder Kino. Man kann das nicht einfach voneinander trennen. Die Dinge sind eben in Bewegung – alles fließt – Yin und Yang, wenn Sie versteh’n. Ich stecke meine Nase einfach in alles hinein; und nach all den Fragen kommt der Punkt. Es gibt einfach von allem zwei Seiten! Apropos Seiten…naja aber das würde jetzt zu weit führen.
— Stimme aus dem Off (Sendung ohne Namen)*

Es ist Zeit für eine Veränderung. Es verändert sich so viel gerade und ich will mir nicht vorhalten können, ich hätte mich in meiner Vergangenheit vergraben, als ich mutig meiner Zukunft hätte entgegen treten müssen. So wird es vermutlich sein und ich verkrieche mich sehr gerne, aber vorhalten will ich es mir dennoch nicht. Es gibt ein paar Veränderungen, die in meinem Leben eingetreten sind und gerade eintreten, und ich möchte diese – auch mit Hilfe dieses Blogs – mit Dir und meinem zukünftigen Ich teilen.
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Ja ja, hohe Schuhe sind gut für dein Abitur und die Zeit danach

Kamera und Notizen lensbracelet.com
Manchmal wünsche ich mir, dass Kupetzky, der hauptberufliche Problemlöser aus der gleichnamigen ORF-Sendung, tatsächlich existiert. Er würde dann eine Rechnung mir in die Hände drücken, weil er für mich das Problem meiner Lebenszielfindung gelöst hat. Ohne Ihn muss ich mir selbst Gedanken machen, was ich sein will in der fernen Zukunft, die gar nicht mehr so weit weg ist, wie ich es mir erhoffe. Im Gegenteil, mit dreckigen Schuhen steht die Zukunft von der Tür, brüllt meinen Namen und klopft an meine Haustür. Noch verstecke ich mich, aber die Zukunft weiß, wo ich mich verstecke. Im Internet, in Serien (habe gerade 3 Staffeln „My Name is Earl“ praktisch ohne Unterbrechung – außer Schlafen – angesehen), in bescheuerten Gedankengängen. Aber, wir brauchen eine Entscheidung. Jetzt.
Wirklich weiter hilft da niemand. Kein Rainald Grebe (die Überschrift stammt aus seinem Lied „Faust“), kein Kreisky („Jacqueline“: „Leute wie wir müssen fort“), kein was-studiere-ich.de, kein Selbstfindungstest.
Ich muss das selbst rausfinden. Das, und noch ein paar andere Sachen.
[…]
„So. Schichtwechsel. Aber der Kollege kommt gleich.“